20. Juni 2009 – Dojo Bobingen beim DSKV Gasshuku

 

 

 

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Zum 30-jährigen Bestehen von Shorinji Kempo in Deutschland zeigte der Deutsche Shorinji Kempo Verband eine informative Show beim großen Info-Nachmittag in der Willi-Oppenländer-Halle in Königsbrunn.

 Für sich und für die anderen leben

Der Gründer und Chef der fernöstlichen Selbstverteidigungskunst in Deutschland, Walther Wunderle, erklärt die Besonderheiten seiner Sportart: „Wir wollen Menschen körperlich und geistig formen, sie zu wertvollen Menschen in der Gesellschaft machen und zu deren Wohlergehen beitragen. Lebe zur Hälfte für dich selbst und zur Hälfte für andere. Das ist einer unserer wichtigsten Grundsätze.“ Das bestätigt dann auch die extra aus Japan angereiste Yuuki So, die Präsidentin des Weltverbandes, die mit vielen weiteren Ehrengästen begeistert die Vorführungen beobachtet.

 

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Abwechslungsreiche Darbietung

Schlag auf Schlag bieten die unterschiedlichsten internationalen Gruppen in Embus (Partnerübungen, einstudierter Kampf) ihre Techniken dem begeisterten Publikum, das von der Präzision, der Beweglichkeit und den besonderen Formen begeistert ist. Die Athleten lassen die Energie des Angreifers geschickt in seiner eigenen Bewegung abfließen und machen ihn anschließend, wenn nötig, im Ernstfall kampfunfähig. Besonderes Interesse ziehen nicht nur die Kinder, sondern auch die Könner unter den Kenshi (übersetzt Faustritter), in ihren Hois (schwarzer Anzug mit Spezialgürtel) auf sich. Vor Schweiß triefend zeigen sie unter anderem, wie sich die Mönche schon vor Jahrtausenden mit ihrem Wanderstab (Shakujo) gegen Angreifer verteidigten.

Dass die Kenshi nicht nur sportlich gut drauf, sondern auch spendenfreudig sind, das bewiesen sie zum Schluss der gut einstündigen Vorführung. 200 Faust- und 100 Fußstöße führten sie aus und spendeten insgesamt 1000 Euro, jeweils 500 Euro dem Kinderschutzbund Augsburg und dem Hilfsfond Königsbrunn.  

 

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Stehend v.l.: Daniel Lasch, Andreas Jakob, Sensei Manfred Birling (4. Dan), Ingo Minnameyer, WSKO Instructor Kenji Satoh (8. Dan), Andreas Walzel, WSKO Instructor und DSKV Präsident Walther Wunderle (6. Dan), Markus Eberspächer und Tanja Wolf. Sitzend v.l.: Maximilian Uhl, Fabian Slomka, Jürgen Ruf und Dieter Höfler.

Empfang im Königsbrunner Rathaus

Danach hieß es für die Spitzenkräfte aus allen Ländern schnell umziehen, denn kurz darauf war schon wieder ein Empfang im Königsbrunner Rathaus angesagt.

 

(Quelle: Augsburger Allgemeine / Lokalteil Königsbrunner Zeitung vom 23. Juni 2009)

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